Geschichte der Schule

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Im Jahre 1885 entstand „Der Schulverein des Teschener Fürstentums“, auf dessen Anregung das Erste Polnische Gymnasium seine Tätigkeit aufnahm. Die feierliche Eröffnung fand am 10. Oktober 1895 statt. Im Sommer 1903, nach acht Jahren der Arbeit und des Kampfes mit den Schwierigkeiten erlebte die Schule einen wichtigen Moment: das erste Abitur. Das war ein eindruckvolles Erlebnis und es gab neunzehn Absolventen.

Am 1. September 1903 wurde das private Polnische Gymnasium in Teschen zu einer Staatschule. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Schulgebäude durch die Armee besetzt. Zusammen mit der Niederlage Österreichs und dem Untergang der Habsburger Dynastie hörte die ehemalige Schulleitung auf, zu existieren. Ins Leben wurde eine neue Behörde gerufen: die Schulkommission. Im Jahre 1919 wurden die Klassen von drei bis acht aufgelöst. Der Grund dazu war das Einrücken der tschechischen Armeen ins Schlesien. Die polnischen Schüler gingen in großer Menge zum polnischen Militär.

Nach dem Ende des polnisch – tschechischen Konfliktes normalisierte sich langsam die Situation. Am 16. Januar 1929 wurde das Staatliche Gymnasium von Antoni Osuchowski in zwei Schulen geteilt und neun Jahre später in den westlichen Teil von Cieszyn verlegt. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude durch die deutsche Bergbau – Hütten – Gesellschaft besetzt. Aber schon nach fünf Jahren der Pause fingen die Vorbereitungskurse an, um den Rückstand der Besatzungsjahre aufzuholen. Am 15. Juni 1945 begann man mit den Feierlichkeiten des 50. Jubiläums der Schule aber wegen der Ausnahmesituation, die mit dem Ende der Kriegsoperationen verbunden war, verschob man sie um ein Jahr. 1948 wurde die Grundschule mit der Mittelschule zu einer neuen Schule verbunden, in der die Ausbildung elf Jahre lang dauerte. 

Aber schon nach vier Jahren wurden im Gebäude des ehemaligen Gymnasiums von Osuchowski die ersten sieben Klassen von anderen getrennt und ins Gebäude am Wolności Platz verlegt; von den restlichen Klassen wurde das Männerlyzeum gebildet. Ein Jahr nach der Entstehung der Ersten Grundschule und des Lyzeums der Gesellschaft für Kinderfreunde erfolgte die Wiederverbindung. 1958 wurde die Schule mit dem Namen von Antoni Osuchowski wieder genannt. Im Jahre 1960 wurden sowohl das 65. Jubiläum der Schule als auch das 1150 Jubiläum der Stadt Cieszyn gefeiert. Eine neue Schulreform führte wieder zur Teilung der Schule in ein Lyzeum von Antoni Osuchowski in Cieszyn und in eine Grundschule Nr. 1 von Antoni Osuchowski in Cieszyn.

1979 wurde das Lyzeum mit einem Lyzeum für Medizin verbunden und der Komplex der Schulen von Antoni Osuchowski gegründet. Zum 90. Jubiläum, im Jahre 1985 wurde der Komplex mit dem Abzeichen „Für Verdienste für die Woiwodschaft Bielsko“ ausgezeichnet. Vier Jahre danach wurde ein Lyzeum in Skoczow gegründet, das schon 1992 selbstständig war. Und so kamen wir auf das bedeutende Datum : den zehnten Oktober 1995 zu, als unsere Schule 100 Jahre alt wurde. 

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